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Riesbürg: wohnen an einem geschichtsträchtigen Ort

Riesbürg ist eine Gemeinde im Ostalbkreis und liegt im Nördlinger Ries etwa fünf Kilometer westlich von Nördlingen. In dem Ort leben derzeit rund 2320 Menschen.

Das Gemeindegebiet besteht aus zwei räumlich getrennten Teilen, einem nördlichen mit den Ortsteilen Pflaumloch und Goldburghausen sowie dem südlichen Teil mit Utzmemmingen. So ist der Ort ist mit rund 1100 Einwohnern der größte der Gemeinde Riesbürg. Seit 1972 darf der Ort auch als staatlich anerkannter Erholungsort werben. Goldburghausen ist mit rund 300 Einwohnern der kleinste Ort der Gemeinde.

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 © Designerkottayam / pixabay.com

 

Zur Gemeinde Riesbürg mit den ehemals selbstständigen Gemeinden Goldburghausen, Pflaumloch und Utzmemmingen gehören fünf Dörfer, Höfe und Häuser.

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden am 1. April 1972 die Gemeinde Goldburghausen und am 1. Januar 1973 Utzmemmingen nach Pflaumloch eingemeindet. Diese wurde am 25. Juli 1973 in Riesbürg umbenannt. Riesbürg ist ein Kunstname, der sich auf das nahegelegene Nördlinger Ries bezieht. Die Silbe Bürg knüpft den Bezug zu ehemaligen Burgen und Festungen im Ortsteil Utzmemmingen. So befindet sich dort noch heute die Alte Bürg.

Die Ortsteile der heutigen Gemeinde gehören alle seit Beginn des 19. Jahrhunderts zu Württemberg, wo sie dem Oberamt Neresheim zugeordnet waren. 1938 kamen sie zum Landkreis Aalen, der durch die Kreisreform 1973 im neuen Ostalbkreis aufging.

Leben und arbeiten in Riesbürg

Die Strukturen in der Gemeinde sind eher ländlich geprägt. Neben zahlreichen Handwerksbetrieben befinden sich im Hauptort Pflaumloch auch mehrere Industrieunternehmen.

Bildung in Riesbürg

In Pflaumloch und Utzmemmingen gibt es jeweils eine Grundschule. Außerdem ist in beiden Orten jeweils ein Kindergarten vorhanden.

Verkehr in Riesbürg

Durch Riesbürg verläuft die Bundesstraße B29 (Waiblingen–Nördlingen). Am Haltepunkt Pflaumloch an der Riesbahn (Aalen–Donauwörth) gibt es regelmäßige Verbindungen nach Aalen und Nördlingen.

Geschichte und Sehenswürdigkeiten


Pflaumloch

Der Ort Pflaumloch wurde 1246 erstmals urkundlich erwähnt. Durch den Reichsdeputationshauptschluß 1803 erhielt Oettingen-Wallerstein unter anderem das Kloster Kirchheim am Ries zugesprochen, darunter auch viele Anwesen in Pflaumloch. Im Rahmen der Mediatisierung fiel das Oettingensche Gebiet 1810 durch Gebietsaustausch an das Königreich Württemberg.

Utzmemmingen

Utzmemmingen wurde zum ersten Mal im Jahre 852 urkundlich erwähnt. Wie Pflaumloch kam der Ort aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses 1806 zunächst an das Königreich Bayern, ging dann aber vier Jahre später durch Gebietsaustausch an das Königreich Württemberg.

Goldburghausen

Er wurde 1276 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte lange zur Reichsstadt Nördlingen und kam Anfang des 19. Jahrhunderts an das Königreich Württemberg. In Goldburghausen befindet sich das Goldbergmuseum. Hier informiert eine Ausstellung über die Besiedelung des Goldbergs in der Steinzeit. Im Naturschutzgebiet dort und der angrenzenden Heide sind viele seltene Tiere und Pflanzen zu finden.

Am Ortsrand von Utzmemmingen, befinden sich die große und die kleine Ofnethöhle. In den Höhlen wurden zu Anfang des 20. Jahrhunderts Menschenschädel aus der Steinzeit gefunden. Alle Schädel blickten nach Westen.

Am Fuße der Ofnethöhlen befinden sich die Überreste eines Römischen Gutshofs (villa rustica). Es sind noch die restaurierten Grundrisse der ehemaligen Gebäude zu sehen.

Rund um Riesbürg gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Wander- und Radwege, Bäder und Seen sind lohnende Ausflugsziele.

 

 

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