laden Laden. Bitte warten Sie ...
54 Kaufangebote - 2 Mietangebote  |  Ein Angebot von

Stödtlen: hoher Freizeitwert in reizvoller Landschaft

Stödtlen liegt zwischen dem Albvorland und der Frankenhöhe im Mittelfränkischen Becken, am nordöstlichen Rand des Ostalbkreises. Die Gemeinde grenzt im Norden an Wört, im Osten an die bayerische Gemeinde Mönchsroth, im Süden an Tannhausen und im Westen an die Stadt Ellwangen und Ellenberg. Derzeit leben rund 1900 Menschen in der Gemeinde.

Die Gemeinde Stödtlen besteht aus 26 Ortsteilen, hierzu gehören die Dörfer Stödtlen, Birkenzell, Dambach, Gaxhardt und Regelsweiler, die Weiler Eck am Berg, Gerau, Niederroden, Oberbronnen, Stillau, Strambach und Unterbronnen und weitere Höfe.

Article image

 

Leben und Arbeiten in Stödtlen

Stödtlen ist eine typische Wohngemeinde. Bauplätze werden im Ort ausgewiesen. Am Ort gibt es etwa 200 Arbeitsplätze, meist in Kleinbetrieben im neuen Gewerbegebiet. Rund 600 Arbeitnehmer verdienen ihren Lebensunterhalt außerhalb der Gemeinde.

Bildung in Stödtlen

In Stödtlen gibt es eine Grundschule und einen Kindergarten. Weiterführende Schulen stehen in den umliegenden Städten und Gemeinden zur Verfügung.

Geschichten und Sehenswürdigkeiten

Erstmals wird Stödtlen in einer Urkunde vom 5. Februar 1024 genannt. Kaiser Heinrich II. belehnt in dieser Urkunde das Kloster Ellwangen mit dem Forstrecht (Bannforst) im Virngrund. „Stedilinum“ wird als ein Grenzpunkt des Virngrundwaldes aufgeführt. Im 17. Jahrhundert erscheint dann im Ortsnamen der Buchstabe Ö: Stödtlin, Stöttle, Stödtle und Stödtlin.

Während des Bauernkrieges schlossen sich Bauern aus Stödtlen und Birkenzell dem Ellwanger Haufen an, der am 28. und 29. April 1525 das Kloster Mönchsroth plünderte und in Brand setzte. Dabei brannten auch 32 Häuser des Dorfes ab. Nach der Niederwerfung des Aufstandes wurden 15 Bauern aus Stödtlen und 13 aus Birkenzell zu Geldstrafen verurteilt.

Schwedische Reiter unter General Sperreuter plünderten im Dreißigjährigen Krieg am 15. Mai 1632 das Dorf und brannten es danach nahezu vollständig nieder.

Die Ortsteile und Wohnplätze der Gemeinde gehörten im Laufe der Zeit zu wechselnden Herrschaften, zuletzt zur Fürstpropstei Ellwangen. Während der Säkularisation unter Napoleon wurde der größte Teil der Gemeinde dem Königreich Württemberg, ein kleinerer Teil Bayern, zugeteilt. 1810 wurde die Gesamtgemeinde württembergisch. Dort gehörte sie zunächst zum Oberamt Ellwangen und ab 1938 zum Landkreis Aalen. Durch die Kreisreform 1973 ging der Landkreis Aalen im neuen Landkreis Ostalbkreis auf.

Über das heutige Gemeindegebiet lief in antiker Zeit der Rätische Limes. Er durchquerte das Gemeindegebiet auf einer Länge von knapp 5,5 Kilometern. Bis auf geringfügige Reste ist nichts erhalten.

Freizeit in Stödtlen

Durch das Gemeindegebiet des Ortes führt der Hauptwanderweg 6 des Schwäbischen Albvereins, welcher dem Verlauf des Limes folgt. Der „Grüne Pfad" des Ostalbkreises ist für die Radfahrer ausgeschildert. Ohne viel Autoverkehr lässt sich auf den Gemeindeverbindungsstraßen und Feldwegen unbeschwert radeln. Hierbei geht es nach Norden, in eher flachem Gelände, in die schönste Altstadt Deutschlands - Dinkelsbühl. Im Süden bildet der hügelige Anstieg zum Voralbland eine sportliche Herausforderung.

Rund 20 Vereine bereichern mit Sport, Kultur, Musik und anderen Angeboten das Gemeindeleben.

 

 

- das Immobilienportal für den Ostalbkreis
Um Ihnen eine optimale Nutzererfahrung zu bieten, verwendet diese Website Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung