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Das Holzhaus voll im Trend - ein stabiles Skelett


Das Holzhaus kämpft viele Jahre gegen einen schlechten Ruf. Doch gerade die Holzständerbauweise setzt sich immer mehr im Fertigbau von Einfamilienhäusern durch. Durch vorgefertigte Bauteile sinken nicht nur die Baukosten – da die Trocknungszeit wegfällt, verkürzt sich auch die Bauzeit.

Die Holzständerbauweise gehört zur Skelettbauweise und damit zum Fachwerkbau. Das gesamte Holzhaus wird auf Holzstützen errichtet. Am geeignetsten für die Ständer sind Vollhölzer aus Nadelholz. Sie sind das tragende System von der untersten Betonplatte bis zum Dach. Das Verzapfen und Vernageln der Bauteile sorgt für ein stabiles Grundgerüst. Zwischen den Ständern befindet sich das Dämmmaterial. Die Oberfläche wird mit Bauplatten verschlossen.

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© Rainer Sturm / pixelio.de


Ein Thema bei der Holzständerbauweise ist das Eindringen von Feuchtigkeit in das Bauwerk. Dafür können „Pfusch am Bau“ oder mangelnde Pflege über die Jahre verantwortlich sein. Feuchtigkeit dringt bei der Holzständerbauweise leichter ein als bei Massivhäusern. Schimmelbildung und Fäulnis sind die Folgen. Deshalb sollte nur ausreichend getrocknetes Holz verwendet werden. Damit das Holz trocken bleibt, haben sich die Sommermonate als Bauzeit etabliert. Regnet es doch, müssen gelagertes Holz und das bereits errichtete Holzskelett abgedeckt werden.

Ein weiterer negativer Aspekt ist das mögliche Verrutschen von Dämmmaterial. Bei der Einbringung sollte darauf geachtet werden, dass die Zwischenräume der Ständer dicht gefüllt sind. Verschiebt sich die Dämmung, entstehen Wärmebrücken im Bauteil. Neben den Wärmeverlusten stellen diese bauphysikalische Schwachstellen dar. Zudem können sich Insekten in den Hohlräumen einnisten und das Holzhaus beschädigen. Zur Vorsorge wird das Holz ab Werk gegen Insektenbefall mit einem Schutzmittel imprägniert. Ebenso wird das Holz mit einem hemmenden Flammschutzmittel behandelt.

 

Lebensdauer von bis zu 100 Jahren

Fehlender Schallschutz und schlechter Luftaustausch stellen heutzutage keine Probleme mehr dar. Gleiches gilt für die angeblich kürzere Nutzungsdauer von Holzhäusern. Gut gebaut und verantwortungsbewusst gewartet werden mittlerweile Lebensdauern von bis zu 100 Jahren garantiert. Auch bei der Energieeffizienz stehen sie den Mitbewerbern in nichts nach. Es werden nahezu identische Werte zu Massivhäusern erreicht. Dennoch erfolgt die Bewertung von Fertighäusern in Holzständerbauweise niedriger als bei anderen Baustilen. Dies muss beim Verkauf berücksichtigt werden.

Holzdach Holzbau

© Rainer Sturm / pixelio.de
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