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Die passende Heizung finden


Welche Heizung ist die richtige für mich? Der erste Schritt des Energiekonzeptes liegt in der Bedarfsverringerung für Wärme (Heizung, Warmwasser) und Hilfsenergien. Bedarfsreduzierung erzeugt im Gegensatz zur Energieversorgung keine Folgekosten für Energieträger und Versorgungssysteme.

Es gibt einige Möglichkeiten den bestenfalls reduzierten Heizwärmebedarf zu decken: Fossile Energie wie Heizöl oder Erdgas, Fernwärme, Nutzung direkter regenerativer Energie (Solare Direkteinstrahlung, Solarthermie zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, Photovoltaik zur Stromerzeugung, Erdwärme oder Kleinwasserkraftwerke) und indirekte regenerative Energie (Holz und Holzpellets).

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© Henrik Gerold von voghen / pixelio.de

 

Alte Kessel müssen raus


In der Energieeinsparverordnung wurde 2014 festgelegt, dass Heizkessel nach 30 Jahren Betrieb oft erneuert werden müssen. Das Alter des Kessels entnimmt man dem Typenschild, einem Schornsteinfegerprotokoll oder alten Bauunterlagen. Ist es nicht mehr auszumachen, hilft das Fachwissen eines Heizungsexperten weiter. Vor allem Konstanttemperaturkessel mit einer Nennleistung von vier bis 400 Kilowatt fallen unter die Austauschpflicht.

Niedertemperatur- und Brennwertkessel dürfen weiter betrieben werden, waren aber vor 1987 noch nicht sehr verbreitet. Ebenfalls darf der alte Heizkessel bestehen bleiben, wenn der Eigentümer eine Wohnung in einem Gebäude mit maximal zwei Wohnungen zum Stichtag 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat. Wechselte der Eigentümer nach diesem Stichtag, bleibt dem neuen Besitzer eine Frist von zwei Jahren. Ob die Vorschriften eingehalten werden, kontrolliert der Schornsteinfeger.

Doch häufig lohnt der freiwillige Austausch der Heizanlage vor Ablauf irgendeiner Frist. Ältere Heizkessel unterliegen meist mehr Wartungsaufwand, haben ein höheres Ausfallrisiko und verbrauchen deutlich mehr Energie. Ab einem Alter von 20 Jahren sind die technischen Fortschritte so umfangreich, dass mit dem Wechsel eine Energieeinsparung von 15 bis 30 Prozent erreicht werden kann. Die Investitionskosten von mehreren tausend Euro amortisieren sich nach wenigen Jahren durch die bessere Brennstoffausnutzung und die stromsparendere Effizienzpumpe.

 

Förderprogramme von Land oder Staat nutzen


Zudem gibt es heute für einige Heizsysteme attraktive Förderprogramme von Land oder Staat. Ein Gespräch mit dem Heizungsfachmann oder Gebäudeenergieberater sollte darüber entscheiden, welcher Heizungstyp letztlich zum energetischen Zustand des Zuhauses und den eigenen Bedürfnissen passt.

Eine langfristige Planung ist hierfür ratsam, da zwischen dem ersten Gedanken und der endgültigen Inbetriebnahme Monate vergehen können. Parallel oder alternativ können schon Maßnahmen wie ein hydraulischer Abgleich durch den Heizungsfachbetrieb oder die Dämmung von Rohren vorgenommen werden.

 

Nachmessung oder Nachrüstungen lohnt sich manchmal nicht


Ähnlich liegt die Situation bei alten Kamin- und Kachelöfen. Anlagen, die vor 1985 errichtet wurden und zu hohe Staub- und Kohlenmonoxidwerte aufweisen, werden stillgelegt. So schreibt es die Verordnung für kleine und mittlere Feuerungsanlagen seit 2015 vor. Über die Einhaltung der Grenzwerte gibt die Herstellerbescheinigung oder eine Messung des Schornsteinfegers Auskunft. Das Alter steht auch hier auf dem Typenschild oder kann vom Fachmann recherchiert werden. Die kritischen Messwerte liegen für Staub bei 0,15 Gramm pro Kubikmeter und für Kohlenmonoxid bei vier Gramm pro Kubikmeter. Experten warnen, dass eine Nachmessung oder Nachrüstungen häufig aus Kosten- und Effizienzgründen nicht lohnen. Hingegen sollten Immobilienbesitzer mit jüngeren Öfen, die von der Stilllegung nicht betroffen wären, trotzdem über einen Austausch nachdenken. Ohnehin tickt die Uhr bereits für Anlagen, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden. Denn ihre Gnadenfrist läuft 2020 aus.

Kachelofen Kamin

© Tama66 / pixabay.com
© Rainer Sturm / pixelio.de 

 

Staubfilter nachrüsten


Nicht nur das Alter bestimmt die Austauschpflicht, sondern auch die Bauweise. Betroffen sind mit einer Tür verschließbare, ummauerte Feuerstätten wie Kamin- oder Kachelöfen mit industriellem Heizeinsatz und einer Leistung ab vier Kilowatt. Dazu gehören auch nicht ummauerte Schwedenöfen. Beide Arten könnten mit einem Staubfilter nachgerüstet werden. Ausgenommen sind offene Kamine, geschlossene Kamine, die aber offen betrieben werden können, handwerklich errichtete Grundöfen, Kochherde und historische Kaminöfen, die nachweislich vor dem 1. Januar 1950 hergestellt oder errichtet wurden. Nur Öfen, die inzwischen versetzt wurden, gelten als Neuanlage und fallen wieder unter die Verordnung.

Der Wechsel zu einer modernen Feuerungsanlage macht sich nach einigen Jahren im Geldbeutel bemerkbar. Auf der einen Seite spart man teure Messungen und Nachrüstungen bei der alten Anlage. Andererseits sind neue Anlagen energiesparender, weisen einen höheren Wirkungsgrad auf und benötigen daher auch weniger Brennstoff.

Weitere Indikatoren für den Austausch der Heizungsanlage sind Feuchteschäden am Schornstein, eine Temperatur im Heizungsraum von mehr als 20 Grad, ein Abgasverlust von über zehn Prozent oder der permanente Betrieb des Heizkessels bei hoher Temperatur (90 Grad/70 Grad). Liegt einer dieser Fälle vor, sollte die Modernisierung der Anlage vor Ablauf der ungefähr 20-jährigen Nutzungsdauer in Betracht gezogen werden. In diesen 20 Jahren haben viele Hausbesitzer bereits etwas für die Isolierung ihres Eigentums getan.

 

Alte Kessel sind häufig überdimensioniert


Dadurch sind ältere Heizkessel häufig überdimensioniert und produzieren mit ihrer viel zu hohen Leistung viel zu große Verluste. Außerdem steht der Jahresnutzungsgrad von unter 70 Prozent für eine miserable Ausnutzung der eingesetzten Energie. Brummt der Kessel die ganze Zeit durch und ist er zudem schlecht gedämmt, bläst man das Geld im wahrsten Sinne des Wortes zum Schornstein heraus. Die hohen Wärmeverluste sind verschleuderte Energie, die mit enormen Betriebskosten einhergehen. Teilweise besteht für alte Anlagen auch kein Wartungsvertrag mit dem Heizungsfachmann. Daher finden nur selten, wenn überhaupt, der wichtige hydraulische Abgleich durch den Heizungsfachbetrieb oder das Nachjustieren der Einstellungen an der Heizungssteuerung statt.

Bei der Planung sollten die Räumlichkeiten genauso berücksichtigt werden wie die Einsetzbarkeit von erneuerbaren Energien. Einzelöfen oder Nachtspeicherheizungen weichen modernen Heizkörpern. Eventuell verschwindet die Heizung sogar in der Wand, in der Decke oder die Heizmodule wandern zumindest an die Wände oder Decken. Zentrale Heizungsanlagen bedeuten nicht nur einen Platzgewinn gegenüber dezentralen Gas-Etagenheizungen, die in jedem Bad oder jeder Küche hängen. Sie drücken außerdem die Investitionskosten, bieten eine bessere Energieausnutzung und benötigen nur die Wartung an einem System. Auch der Anschluss an ein Fernwärmenetz, soweit vorhanden, könnte von Interesse sein. Je nach Rahmenbedingungen könnte die Kombination mit einer solaren Warmwasserbereitung erfolgen. Die Zentralisierung lohnt sich hier ebenfalls, da dezentrale, strombetriebene Warmwasserspeicher die teuerste und uneffektivste Möglichkeit darstellen.

 

Der Fachmann stellt den Ofen richtig ein


Wer sich für die Kesselerneuerung oder Heizungsmodernisierung entscheidet, hat die Qual der Wahl. Heutzutage offeriert der Markt viele Heizungsarten. Am beliebtesten bleibt aber die Brennwerttechnik mit Öl und Gas. Ihre Regelung wird mit der Außentemperatur gekoppelt und sorgt so immer für die richtige Heizungstemperatur. Natürlich ist auch hier die Einstellung durch den Fachmann empfehlenswert, um das Potential der modernen Steuer- und Regeltechnik voll ausschöpfen zu können. Nur so geht keine Energie verloren und die Heizkosten pendeln sich auf einem konstant niedrigen Niveau ein.

 

Restwärme nutzbar machen


Aus dem gleichen Grund sollte man bei der Planung und Installation auf einen Fachbetrieb setzen, der mit Systemkomponenten eines Herstellers arbeitet. Diese sind optimal aufeinander abgestimmt und garantieren somit die effiziente Nutzung des Brennstoffs. Verbrennen Öl oder Gas effektiv im Heizkessel, kondensiert der entstehende Wasserdampf aus dem Abgas. Dadurch kann auch die Restwärme genutzt werden, was eine bis zu 15 Prozent bessere Brennstoffnutzung ausmacht. Die Unterbringung des bodenstehenden oder wandhängenden Kessels ist nicht mehr auf einen speziellen Heizungsraum limitiert. Die Anlagen arbeiten so leise und meistens raumluft-unabhängig, dass sie getrost im Hobbykeller, Hauswirtschafts- oder Hausanschlussraum platziert werden können.

Ist auf dem Dachboden noch ausreichend Raum, wird zu einer dortigen Aufstellung geraten. Denn so kann das Abgasrohr direkt ins Freie geleitet oder nur noch ein kurzes Stück in den Schornstein eingezogen werden. Eine spezielle Abgasleitung wird notwendig, da das Kondensat in die Abwasserleitung eingeleitet wird und die abgeführte Abluft somit wesentlich kühler und feuchter ist. Steht die Anlage im Keller oder Erdgeschoss, kann der komplette Schornstein für die Verlegung des Abgasrohrs dienen.

Die zuvor genannte Regelung durch die Außentemperatur wird auch in der Niedertemperaturtechnik verwendet. Hier bezieht sich die Steuerung auf die Vorlauftemperatur. Im Kessel wird das Wasser nur so viel erwärmt, bis es das Haus bei der aktuellen Außentemperatur beheizen kann. Niedertemperaturtechnik gibt es als Gas- oder Ölkessel mit Gebläsebrenner und Gaskessel mit atmosphärischem Brenner. Vor dem Wechsel zu dieser Technik sollte der Schornstein durchgecheckt werden. Es dürfen weder Durchfeuchtung noch Versottung drohen.

 

Kleinblockheizkraftwerke für Einfamilienhäuser


Eine weitere Alternative bieten Kleinblockheizkraftwerke. Sie finden vor allem in Verwaltungs- und Bürogebäuden, Mehrfamilienhäusern oder zur gemeinsamen Versorgung mehrerer Einfamilienhäuser Anwendung. Auch für die alleinige Nutzung im Einfamilienhaus gibt es mittlerweile gut abgestimmte, effiziente Anlagen. Die Installation und Wartung der ausgereiften Technik von Kraft-Wärme-Kopplung erfolgt durch geschulte Fachbetriebe. Die Besonderheit des Systems liegt in der Abdeckung des Gesamtenergiebedarfs eines Gebäudes. Dieser besteht aus Wärme, Strom und Energieverlust durch deren Bereitstellung.

Die Wärme wird normalerweise durch den Heizkessel in der Immobilie generiert. Hier entstehen vergleichsweise kleine Energieverluste. Der Strom kommt allerdings von externen Stromanbietern, die ihre Energie auf verschiedenen Wegen produzieren. Bei ihnen entstehen sehr hohe Energieverluste, bis das Endprodukt beim Verbraucher landet. Vor allem Kraftwerke weisen einen Energieverlust von circa 66 Prozent auf. Es handelt sich um Abwärme, die ohne weiteren Sinn an die Umwelt abgegeben wird. Lediglich die Nutzung von Fernwärme verbessert die Umweltbilanz dieser Art der Stromerzeugung. Wenn man also diese Verluste reduzieren möchte, stellt man den Strom am besten dort her, wo er auch verbraucht wird. Kleine Blockheizkraftwerke verfügen bereits über eine Leistung von fünf Kilowatt. Die große Auswahl an stromerzeugenden Heizungen mit wartungsfreiem Stirlingmotor ab ein Kilowatt Leistung findet sich in vielen Einfamilienhäusern wieder. Die bei der Stromherstellung produzierte Wärme wird in das Heizsystem eingeleitet und vermindert somit die Wärmeerzeugung durch den Heizkessel. Das minimiert den Energiebedarf, senkt die Heizkosten und schont die Umwelt.

 

Gesetzliche Strom­vergütung nutzen


Kann man den Strom nicht komplett selbst nutzen, was den größeren finanziellen Vorteil bringt, bietet sich die gesetzliche Stromvergütung über das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz an. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz schafft ebenfalls Möglichkeiten der Förderung. Diese sind aber an weitere Bedingungen geknüpft. Laut Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz sind Netzbetreiber verpflichtet, die Anlage an das Stromnetz anzuschließen und den eingespeisten Strom zu vergüten. Die Vergütung setzt sich aus dem Basispreis für Strom an der Leipziger Strombörse und diversen Zuschlägen zusammen. Unter gewissen Umständen kommen die Erstattung der Energiesteuer und der Wegfall der Stromsteuer hinzu. Für die Umrüstung selbst gibt es Zuschüsse und Kredite von KfW, BAFA, einigen Bundesländern, kommunalen Energieversorgern und Stadtwerken.

Wie bereits zuvor erwähnt, ziehen moderne Heizsysteme heutzutage gerne in Wände oder Decken um. Wandflächenheizungen sind beispielsweise Rohrregister, die mit plastischem Mörtel im Putz verlegt werden. Sperrige Heizkörper entfallen, allerdings ist beim Aufhängen von Bildern oder Fixieren von Regalen an den Wänden Vorsicht geboten. Anders bei Infrarotheizungen, die vorzugsweise an der Decke montiert werden. Sie sind wartungsfrei, steuern sich nach fachmännischer Einstellung digital von selbst und fallen im weiteren Nutzungsverlauf nicht weiter auf. Vor allem in Altbauten unter Denkmalschutz finden diese Heizanlagen in oder an Wänden und Decken gerne Anwendung.

 

Strahlungs- wärme vermindert Staubverwirbelungen


Ihr Vorteil liegt in der, wenn überhaupt benötigten, geringen Vorlauftemperatur und der reduzierten Oberflächentemperatur der Heizfläche. Je nach Heizsystem dringt die Wärme zusätzlich in umgebende Gegenstände und Wände ein und wird dort „gespeichert“. Der Raum scheint wärmer und muss weniger beheizt werden. Die angenehme Strahlung fühlt sich teilweise wie die kuschelige Wärme eines Kaminfeuers an. Allergiker freuen sich vor allem über die verminderte Staubverwirbelung, gesundheitlich empfindliche Menschen über weniger Zugerscheinungen.

Die meisten der genannten Anlagen beinhalten ein gemeinsames Bauteil: die Heizungsumwälzpumpe. Sie bringt die Wärme zu den Heizelementen und läuft pro Jahr bis zu 8.000 Stunden. Dies ist zwar witterungs- und wärmebedarfsabhängig, summiert sich aber auf ungefähr 150 Euro Stromverbrauch jährlich in einem Vier-Personen-Haushalt. Im Vergleich ist sie somit ein größerer Stromfresser als Herd, Kühlschrank oder Trockner. Es empfiehlt sich also auch hier die Prüfung bezüglich eines Austauschs, wenn nicht sowieso die ganze Heizungsanlage ausgewechselt wird. Elektronisch geregelte…Hocheffizienzpumpen steuern sich so bedarfsgerecht, dass sie zusammen mit einem stromsparenden Antrieb den Energieaufwand um bis zu 92 Prozent reduzieren können.

Eine weitere Gemeinsamkeit der Anlagen ist die gekoppelte Warmwasserbereitung. Ein Viertel des jährlichen Wasserverbrauchs entfällt auf Warmwasser. Dazu wird ein Achtel des Energieverbrauchs, bei Neubauten manchmal sogar die Hälfte, im gesamten Haushalt benötigt. Alte Anlagen halten die Kesselwassertemperatur permanent auf 70 Grad bis 90 Grad, um auf Abruf warmes Wasser abgeben zu können. Das verbraucht unnötig Energie und produziert hohe Abstrahlverluste. Der Nutzungsgrad des Brennstoffs ist damit ineffizient.

 

Rohre und Leitungen dämmen


Die Abspaltung der Warmwasserbereitung ist aber nicht unbedingt notwendig. Stattdessen ist eine zentrale Warmwasserbereitung mit einem indirekt durch den Kessel beheizten Warmwasserspeicher ratsam. Unterstützt werden kann der Kessel oder sogar die gesamte Heizung durch Solarenergie. Am effektivsten arbeitet die Warmwasserversorgung, wenn Rohre und Leitungen zusätzlich gedämmt werden. Das sieht die Energieeinsparverordnung auch so vor. Zudem muss die Leistung der Pumpe dem Bedarf angepasst und per Zeitschaltuhr zu regeln sein. Ein anforderungsunabhängiger Betrieb eignet sich noch besser.

Generell gilt, die neue Heizungsanlage auf die aktuellen Gegebenheiten abzustimmen. Gedämmte Altbauten liefern eine andere Berechnungsgrundlage als unsanierte Objekte. Moderne Heizsysteme reagieren schnell und bedarfsgenau auf sich ändernde Faktoren. Sie drosseln Heizkörper raumweise, sorgen für eine Nachtabsenkung oder erlauben die Steuerung per App von unterwegs.

 

Der Energiebedarfs­ausweis dokumentiert die Einsparungen


Früher waren Räume oft überheizt und der Energiebedarf lag weit über den tatsächlichen Bedürfnissen. Heizungsanlagen waren überdimensioniert und arbeiteten permanent auf Hochtouren. Die Energieeinsparverordnung sorgt bereits jetzt für deutlich kleinere Heizanlagen. Der damit verbundene Energiebedarfsausweis dokumentiert die erfreulichen Einsparungen. Neue Geräte verfügen über eine weitaus bessere Energieausnutzung, also einen hohen Norm-Nutzungsgrad und geringeren Schadstoffausstoß.

Genaue Berechnungen durch den Fachmann und die Kombination mit Erneuerbaren Energien sind wichtig und unumgänglich. Regelmäßige Wartung, am einfachsten durch einen Wartungsvertrag mit dem Heizungsinstallateur, garantiert eine bedarfsgerechte Regelung, eine lange Lebensdauer sowie eine reibungslose Bedienung.

 

Die EnergiekompetenzOstalb empfiehlt

✓     Bevor Sie einen neuen Heizkessel bestellen, prüfen Sie bitte, ob nicht Wärmeschutzmaßnahmen an der Gebäudehülle durchgeführt werden sollten. Dann kann die Heizleistung ggf. kleiner gewählt werden.

✓     Wird die Gebäudehülle saniert und bleibt dabei der alte Wärmeerzeuger bestehen, dann sollten Sie die Heizleistung an die neuen Randbedingungen anpassen lassen und den Einsatz Erneuerbarer Energien prüfen.

✓     Lassen Sie sich die Heizlastberechnung und Voreinstellwerte des hydraulischen Abgleichs dokumentieren.

✓     Lassen Sie sich sorgfältig in den Betrieb der Anlage einweisen sowie die Bedienungs- und Installationsanleitung aushändigen. Denn die zuviel benötigte Energie müssen Sie bezahlen. Sie und Ihr Fachbetrieb sollten das Abnahmeprotokoll unterzeichnen.

 

 

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